Durch vermehrten Knochenabbau und/ oder verminderten Knochenanbau  kommt es zu einer Abnahme des Knochengewebes.

 

Die Struktur der Knochen bleibt weitgehend erhalten, jedoch nimmt die Knochenbrüchigkeit zu und damit das Risiko, sich Frakturen, vor allem des Oberschenkelhalses oder der Deckplatten der Wirbelkörper zuzuziehen. Betroffen sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren.

 

Osteoporose kann auch aufgrund verschiedener Erkrankungen auftreten, wie z.B. bei Knochentumoren; Diabetes, Morbus Cushing, Alkoholismus, Nebenschilddrüsenüberfunktion, etc.

 

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen am Beginn der Osteoporose, wobei Brust- und Lendenwirbelsäule am meisten betroffen sind.

 

Bei der Osteomalazie kommt es zu einer Störung in der Mineralisation des Knochengewebes. Die Knochen lagern zu wenig Kalzium und Phosphor ein und verbiegen sich.  Zur Osteomalazie gehört auch die Rachitis, die im Kindesalter auftritt.

 

Ursachen können sein, Vitamin D-Mangel, Mangel an UV Licht, was wiederum zu einem Vitamin D-Mangel führt, Maldigestion und Malabsorption durch bestimmte Erkrankungen des Magen- Darmtraktes, Niereninsuffizienz, Nebenschilddrüsenüberfunktion.

 

Der Beginn der Osteomalazie kann mit Schmerzen des Brustkorbs und belastungsabhängigen Knochenschmerzen vor allem im Beckengürtel einhergehen.

Osteoporose und Osteomalazie treten oft gemeinsam auf.

 

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