Beim Morbus Bechterew kommt es zu entzündlichen Veränderungen am Achsenskelett. Vor allem die Wirbelkörper sind von den entzündlichen Vorgängen betroffen. Es besteht die Gefahr der Versteifung. Die Erkrankung wird dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet. Neben der Wirbelsäule befällt die Krankheit auch die Iliosakralgelenke, periphere Gelenke sowie Sehnenansätze, Augen und innere Organe. Die Ursachen der Krankheit sind bislang unklar. Man vermutet eine gewisse genetische Disposition. Auch bakterielle Infektionen mit nachfolgenden immunologischen Veränderungen werden in Betracht gezogen. Symptome: Tiefsitzende Rückenschmerzen, vor allem morgens. Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten andauert. Schmerzen im Gesäß bis in die Oberschenkel ausstrahlend, die sich bei Bewegung bessern. Unsymmetrische Gelenkentzündung, z.B. Hüfte oder Knie. Fersenschmerzen. Schmerzen an den Sehnenansätzen. Schmerzen im Bereich des Brustbeins mit Bewegungseinschränkung im bereich des Brustkorbes. Leicht erhöhte Temperatur. Müdigkeit. Schlafstörungen. Entzündungen an den Augen.
Oft wird ein M.Bechterew erst nach Jahren festgestellt. Die Diagnose ergibt sich aufgrund von bestimmten Blutwerten und röntgenologisch festgestellten entzündlichen Veränderungen an der Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke. Die Krankheit verläuft oft schubweise. Es gibt milde Verläufe bis hin zu schwersten Manifestationen mit totaler Versteifung der Wirbelsäule und entsprechender Behinderung der Betroffenen. Zur Online-Beratung Zurück
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