Chronische Magenschleimhautentzündung Ungefähr die Hälfte aller über 50jährigen leidet unter einer chronischen Entzündung der Magenschleimhaut. Die Hauptursache liegt in einer Besiedelung des Magens mit dem Bakterium Helicobakter pylori. Von einer chemisch toxischen Gastritis spricht man, wenn die Schleimhaut durch, z.B. bestimmte Medikamente oder Alkohol, aber auch durch das Zurückfließen von Gallenflüssigkeit permanent gereizt wird. Eine seltene Form ist die Autoimmungastritis. Dabei bilden sich Antikörper gegen die säurebildenden Belegzellen und den intrinsich faktor, welcher benötigt wird, damit im Dünndarm Vitamin B12 resorbiert werden kann. In der Folge kann es zu einer bösartigen Blutarmut kommen, da das Vitamin B12 nicht mehr zur Blutbildung zur Verfügung steht. Bevor es zur Symptombildung kommt, kann die Krankheit über Jahre hinweg unbemerkt verlaufen. Komplikationen wären z.B. Magengeschwüre. Bei der toxischen Form und der Autoimmungastritis besteht außerdem die Gefahr eines Karzinoms. Es gibt zahlreiche pflanzliche und homöopathische Mitel, mit denen man chronische und akute Magenbeschwerden gut behandeln kann. Außerdem ist darauf zu achten, auch die anderen Verdauungsorgane mit zu unterstützen, da der Verdauungstrakt immer als eine Einheit gesehen werden sollte. Zur Online-Beratung Zurück
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