Angina ( Mandelentzündung) Unter einer Angina versteht man eine Erkrankung des lymphatischen Rachenrings. Es kommt zu einer entzündlichen Schwellung. Wichtigstes Symptom ist der Halsschmerz mit Schluckbeschwerden. Anginen können durchaus ernste Formen annehmen. Deshalb sollte man eine „Mandelentzündung" nie auf die leichte Schulter nehmen. Besonders gefürchtet ist die Streptokokkenangina, die zu Scharlach, Gelenkrheuma, Herzschäden, Mittelohrentzündung, etc. führen kann. Wundrose (Erysipel) Entsteht auf dem Nährboden einer Streptokokkeninfektion. Durch kleinste Hautverletzungen dringen die Erreger in die Lymphspalten vor, und breiten sich so aus. Sie beginnt meist akut mit Fieber, Schüttelfrost und Übelkeit. Die Haut wird feuerrot und fühlt sich heiß an. Tritt die Erkrankung im Gesicht auf, spricht man von einer Gesichtsrose. Komplikationen können, Rezidive, Verengungen der Lymphbahnen, Blutvergiftung, Thrombosen, etc. sein. Lymphödem Entsteht durch Abflußstörungen der Lymphflüssigkeit in den Lymphgefäßen. Entweder spricht man von einem primären oder sekundären Lymphödem, wobei diese oft nicht leicht voneinander zu unterscheiden sind. Bei ersteren liegt eine Entwicklungsstörung der Lymphbahnen vor, welche oft angeboren ist. Bei den sekundären Lymphödemen können die Lymphbahnen durch Operationen, Bestrahlung, aber auch Metastasen oder Vernarbungen so geschädigt oder verlegt werden, daß es zu Abflußstörungen kommt. Zur Online-Beratung Zurück
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