Bei Gicht ist der Purinstoffwechsel gestört. Der Harnsäuregehalt im Blut ist erhöht. Diese überschüssige Harnsäure wird nun in Gelenken, Geweben und Organen abgelagert. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Gicht kann erblich bedingt sein, oder auf dem Boden einer Niereninsuffizienz entstehen. Oft geht die Krankheit Hand in Hand mit Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Symptome sind Schmerzen in den Gelenken. Vor allem im Großzehengrundgelenk kündigt sich ein akuter Gichtanfall gerne aufs Heftigste an. Besonders gefürchtet ist die sogenannte Gichtniere, mit Bildung von Nierensteinen und/oder Schädigung des Nierengewebes bis hin zum Nierenversagen. Zur Online-Beratung Zurück
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