Die Gallenblase ist ein Speicherorgan für den in der Leber gebildeten Gallensaft. Ist dieser in seiner Zusammensetzung verändert, kann es zu Stein, - und Griesbildung kommen und in der Folge zu Entzündungen der Gallenwege und Gallenblase. Aber auch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse allen voran die gefürchtete Bauchspeicheldrüsenentzündung können die Folge sein. Unabhängig von Form und Ursache der Gallenerkrankung kann es zu Schmerzen, Völlegefühl mit Übelkeit oder Blähungen kommen. Eine Gallenkolik entsteht wenn Stein oder Gries die Gallenwege verlegen. Dann kann es auch zu einer Gelbsucht kommen. Oftmals ist im Zuge dieses sogenannten posthepatischen Ikterus der Urin dunkel verfärbt und der Stuhl hell bis lehmfarben. Die Entfernung der Gallenblase befreit nicht notgedrungen von Beschwerden, denn es kann dann immer noch zu Steinbildung in den Gallenwegen kommen. Ursachen für Steinleiden können sein: Erhöhter Cholesterinspiegel Übergewicht Schwangerschaft Diabetes Pille Schilddrüsenunterfunktion Anomalien der Gallenwege.
Solche Steine bestehen aus einem Gemisch an Cholesterin, Kalzium und Bilirubin. Es gibt aber auch die sogenannten Bilirubinsteine, die meist aufgrund von Gallenblasenentzündung oder vermehrtem Abbau von roten Blutkörperchen entstehen. Bei einer Kolik müssen sofort krampflösende Medikamente gegeben werden. Die Naturheilkunde kennt zahlreiche pflanzliche Präparate, die helfen, den Gallenabfluß zu fördern und so Gallensteinen vorzubeugen. Zur Online-Beratung Zurück
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