Sie gehört zu den am meisten auftretenden rheumatischen Erkrankungen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Es handelt sich um eine systemische, schubweise verlaufende Krankheit. Dabei entzünden sich Sehnenscheiden, Gelenkkapsel, Gelenkinnenhaut und Schleimbeutel. Die Erkrankung kann die Gelenke völlig zerstören.

Oft sind auch innere Organe von dieser Krankheit betroffen.

Chronische Polyarthritis gilt als gesichert, wenn 4 oder mehr der folgenden Symptome bestehen:

 

1. Morgensteifigkeit, länger als 1 Stunde über mehr als 6 Wochen anhaltend.

 

2. Schwellungen von 3 oder mehr Gelenken, mehr als 6 Wochen anhaltend.

 

3. Schwellungen des Handgelenkes, der Fingergrund, -oder mittelgelenke mehr als 6 Wochen.

 

4.Symmetrische Schwellungen mehr als 6 Wochen.

 

5.Rheumaknoten

 

6. Positiver Rheumafaktor

 

7. Radiologische Veränderungen z.B. Knochenschwund in Gelenknähe oder Erosionen. ( nach American Rheumatism Association)

 

 

Die Ursache ist wohl noch ungeklärt. Vermutet werden autoimmunologische Prozesse oder Virusinfektionen.

Es kommt zu Gelenkschwellungen und schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Mit zunehmender Zerstörung der Gelenke kommt es zu Fehlstellungen und völligem Funktionsverlust.

Zu den Komplikationen gehören die Beteiligung innerer Organe, v.a. Herz und Nieren, Invalidität, Osteoporose, Querschnittlähmung bei Befall der HWS.

 

Achtung: Ärztliche Behandlung ist hier unbedingt angezeigt.

 

Bei dieser schweren Erkrankung kann die Naturheilkunde aber durchaus unterstützend behandeln. Vor allem wird man hier Wert auf ausleitende und umstimmende Maßnahmen legen, wie z.B. Schröpfen oder Baunscheidtieren.  Auch homöopathische und phytotherapeutische Behandlung können zur Besserung des Allgemeinbefindens beitragen. Die Behandlung muß auf jeden Fall individuell auf die Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmt werden.

 

Zur Online-Beratung.

 

Zurück