Durch eine Verengung der Atemwege kommt es zu Anfällen von Atemnot. Zusätzlich werden die Atemwege noch durch die Produktion eines zähen, glasigen Schleims und dem Anschwellen der Bronchialschleimhaut verengt.

 

Man unterscheidet folgende Asthmaformen:

  • Allergisches Asthma(Extrinsic Asthma)
  • Endogenes Asthma(Intrinsic Asthma)
  • Eine Mischform aus den beiden erstgenannten Asthmaformen(Extrinsic-mixed Asthma)
  • Berufsbedingtes Asthma
  • Anstrengungsasthma
  • Psychogenes Asthma
Asthmaanfälle treten oft plötzlich auf. Die Ausatmungsphase ist dann deutlich verlängert und erschwert. Um die Atemwegsmuskulatur zu Hilfe zu nehmen stützt sich der Betroffene mit den Armen ab. Hustenanfälle begleiten die starke Atemnot. Schließlich expektoriert der Kranke dicken, glasigen Schleim, was mit Erleichterung und Befreiung von der Atemnot einhergeht.

 

Komplikationen sind der sogenannte Status asthmaticus, ein sehr starker oder lang anhaltender Anfall,der akut lebensbedrohlich ist.  Außerdem besteht die Gefahr eines Lungenemphysems mit Ausbildung einer Rechtsherzerweiterung und folglicher Herzschwäche.

 

Da es sich bei Asthma um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, müssen im Akutfall sofort verschreibungspflichtige Medikamente gegeben werden. Dennoch kann man in der anfallsfreien Zeit durch gezielte naturheilkundliche Maßnahmen unterstützend behandeln. Dabei muß ganz individuell vorgegangen werden, da bei Asthma die Persönlichkeit eine große Rolle spielt.

 

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